![]()
Forum [lat. „Markt, Marktplatz“],
in der Antike der Mittelpunkt jeder von den Römern gegr. Stadt [....].
Im heutigen Sprachgebrauch Plattform, geeigneter Ort oder Personenkreis,
der eine sachverständige Erörterung von Problemen oder Fragen
garantiert. (Meyers großes Taschenlexikon, Bd. 7)
Es gibt im Prinzip zwei Möglichkeiten, einem anderen Lebewesen
zu begegnen: Entweder wir konkurrieren mit ihm, bekämpfen und bestrafen
es oder wir kooperieren, nehmen seine Bedürfnisse ernst und fördern
seine guten Seiten. Wir haben uns voll und ganz für den zweiten Weg
entschieden, insbesondere im Hinblick auf unser Zusammenleben mit Hunden.
Das beinhaltet gegenseitigen Respekt, Verständnis für das Anders-Sein
des Anderen, Rücksichtnahme auf dessen Gefühle und Bedürfnisse
sowie Erziehung durch positive Verstärkung ohne Gewalt und ohne aversive
Einwirkungen.
Wir können viel von Hunden lernen und haben – wenn wir sie
schon als Haustiere halten - die moralische Verpflichtung, viel über
sie zu lernen. Denn nur mit dem Wissen kommen die positiven Gefühle
und die respektvolle Behandlung.
Das HUNDE-FORUM ist keine Hundeschule im herkömmlichen Sinn. Uns
geht es nicht darum, den Hund „abzurichten“, sondern
ihn zu verstehen. Aus diesem Verständnis heraus lernen wir auch,
eine absolut positive Erziehung umzusetzen – natürlich unter
Einbeziehung von Futterbelohnung. Wir empfehlen die Verwendung von Brustgeschirren,
die viel tierfreundlicher sind und weitaus weniger Schäden verursachen
als jede Art von Halsbändern.
HUNDE-FORUM: Das bedeutet für uns, ein Forum
und kompetenter Ansprechpartner für Menschen zu sein, denen ein harmonisches
Miteinander von Mensch und Tier wichtig ist.
Wir wünschen uns viele interessierte, begeisterte und durchaus auch
kritische Menschen, die wir gerne ein Stück auf ihrem Weg begleiten
wollen. Unser Ziel ist, dass der von uns gewählte Weg durch zahlreiche
Weggefährten von einem schmalen Pfad zu einer breiten Straße
anwächst.
Ich bin 1971 in Wien geboren, verheiratet, unser Sohn Richard ist 10 Jahre alt. Bis zu seiner Geburt arbeitete ich im
AKH als radiologisch technische Assistentin.
Bei uns wohnen außerdem 4 Kaninchen, 18 Farbmäuse und 2 Hunde, Lisa und Nelli. Nelli, eine Sheltie-Hündin, lebt erst seit
einigen Monaten bei uns und ist 9 Jahre alt. Nach einer schwierigen Eingewöhnungszeit (sie hat panische Angst vor Kindern),
ist sie uns sehr ans Herz gewachsen.
Unsere erste Hündin Lisa ist 10 Jahre alt, sie kam als Welpe zu uns. Wir sind ein eingespieltes Team, das ohne viele Worte
auskommt. Sie war es auch, die uns vor gut 10 Jahren veranlasst hat, eine Hundeschule zu suchen. Noch bevor Lisa bei uns einzog,
schauten wir uns um, aber so richtig wohl fühlten wir uns in keiner Hundeschule. Da sah ich bei unserem Tierarzt einen Aushang vom
Hunde-Forum von dem ich mich sofort angesprochen fühlte. Eine Woche später begann dann schon der Welpenkurs. Harald und Heidi Krisa
erklärten uns, viel Geduld mit dem Hundebaby zu haben, es im richtigen Moment zu belohnen und vieles mehr. Ich fühlte mich sehr wohl
und merkte, dass diese Art mit Hunden umzugehen für uns genau die richtige war. Seither hat sich viel geändert, der respektvolle
Umgang mit Tieren und natürlich auch Menschen ist gleich geblieben.
In der Hundeschule lernte ich, konsequent zu sein. Das heißt bei einer einmal aufgestellten Regel zu bleiben. Daher ist es wichtig,
die Regeln vorher zu überlegen. Außerdem lernte ich angebrachtes Verhalten zu verstärken und unangebrachtes Verhalten wenn möglich
zu ignorieren. Das Wichtigste war aber die positive Lebenseinstellung. Davon profitierte auch das Zusammenleben mit unserem Sohn,
der in der Zwischenzeit zur Welt gekommen ist.
Ich begann mich intensiv mit dem Thema Hundeerziehung zu beschäftigen. Ich las Bücher, besuchte einige Seminare und absolvierte
2005/2006 den internationalen Lehrgang „Hundeerziehung und Verhaltensberatung“. Danach begann ich als Trainerin beim Hunde-Forum
zu arbeiten. Es wurden die neuesten Erkenntnisse immer genau durchdacht und flossen in die Arbeit mit ein. Die Kursgestaltung wurde
immer wieder angepasst, der Schwerpunkt verschob sich vom Hundetraining weg in Richtung Stressreduktion, Kommunikation, Beobachtung
und Hund-gerechter Beschäftigung. Schon lange vorher wurden Rangordnungstheorien und die Verwendung von Schreckreizen über Bord geworfen.
2008/2009 absolvierte ich einen Lehrgang mit Sheila Harper (IDTBS). Die Erkenntnisse dieses Lehrgangs bestärkten mich darin,
bei Problemverhalten nicht die reinen Symptome zu behandeln, sondern herauszufinden, was tatsächlich im Hund vorgeht. Dazu gehört
das genaue Beobachten des Hundes, das Eingehen auf seine Bedürfnisse, das Stärken seines Selbstvertrauens und natürlich die gute
Beziehung zu seinem Menschen.
Ich bin neugierig, welche neuen Wege wir beim Hunde-Forum in Zukunft noch beschreiten werden, was jedoch immer gleich bleiben wird,
ist das Anstreben eines respektvollen, fröhlichen und einfühlsamen Umgangs mit Lebewesen. Mein Ziel ist es, möglichst viele Menschen
von dieser für diese Art des Zusammenlebens zu begeistern.
Ich bin in Kärnten aufgewachsen und wollte von Kindesbeinen an Tierärztin werden. Dieser Wunsch manifestierte sich vor allem durch zahlreiche
Tierarztbesuche, die wir mit unseren Hunden machen mussten. Außerdem hatte es mir der benachbarte Bauernhof mit Kühen, Schweinen, Hühnern, Katzen usw. angetan,
denn ich verbrachte dort mehr Zeit als zu Hause (zum Leidwesen meiner Mutter ;-))
Nach der Matura zog es mich also nach Wien - weg von allen vierbeinigen Gefährten und der Landluft - wo ich das Studium der Veterinärmedizin absolvierte. Der
Versuch meinen damaligen in Kärnten aufgewachsenen Hund in die Großstadt zu verpflanzen, scheiterte kläglich. Er fühlte sich hier absolut nicht wohl, und ich
musste ihn schweren Herzens - aber zu seinem Wohlergehen - in seinem gewohnten Zuhause lassen.
Ein Leben ohne Hund war für mich nur schwer vorstellbar, trotzdem dauerte es noch ganze 5 Jahre bis meine Hündin "Chaplin", eine Englisch-Springer-Spanielhündin,
zu mir kam. Mittlerweile lebe ich mit meinem Partner und zwei Hunden in einer „Mensch-Hunde-Patchworkfamilie“ und genieße jede freie Minute in der Natur mit diversen
Outdooraktivitäten (Klettern, Wandern etc.).
Mit und durch meine Hündin kam die Erkenntnis, dass man Hunde anders erziehen kann und muss, als dies auf manchen Abrichteplätzen leider immer noch der Fall ist.
Ohne Gebrüll und Zwang, sondern auf den Erkenntnissen der modernen Verhaltensforschung beruhend und durch artgerechte Methoden. So kam es durch die Verbindung zum
HUNDE-FORUM (H. u. H. Krisa), durch meine Ausbildung zur Hundetrainierin und Verhaltensberaterin und zahlreiche Fortbildungen zur Symbiose von Tierärztin und
Verhaltenstherapeutin.
Die Grundlage meiner Arbeit ist es KÖRPER-GEIST-SEELE als Ganzes zu betrachten, womit der ganzheitliche Ansatz auch in die Tätigkeit beim Hunde-Forum einfließt.
Viele „unerwünschte“ oder „unerklärliche“ Verhaltensweisen unserer Hunde rühren von gesundheitlichen Problemen, und sollten zuerst analysiert und behandelt werden.
Ich freue mich, ein Teil des HUNDE-FORUM-TEAMS zu sein, dessen oberstes Prinzip es ist, den respekt- und liebevollen Umgang mit unseren Vierbeiner weiterzugeben.
Dabei ist es mir ganz wichtig, in erster Linie jedes einzelne Mensch-Hunde-Gespann gut kennenzulernen, die Anforderungen und Bedürfnisse des alltägliche Zusammenlebens
zu analysieren, um dann gemeinsam in individuell abgestimmten Übungsstunden an den Zielen arbeiten zu können.
Hunde waren schon immer meine Lieblingstiere. Sogar mein allererstes Stofftier war ein „Snoopy“.
Bereits als Jugendliche verschlang ich alle Hundebücher, die
ich die Finger bekommen konnte und mein größter Wunsch war es, einmal einen eigenen Hund zu haben. Meine Eltern waren allerdings vernünftig genug mir diesen Wunsch
nicht zu erfüllen.
Noch während meines Studiums der Biologie war es dann soweit!
Cyril, ein blonder Labrador, kam im Juli 2001 in mein Leben und bereichert es
seither jeden Tag. Er ist ein sehr gelehriger Hund, der alle meine Ausbildungsideen immer geduldig und freudig mitgemacht hat.
Nach den Prägungsspieltagen und dem
Junghundekurs im HUNDE-FORUM bei Heidi und Harald Krisa, waren wir auf der Suche nach einer anderen Hundeschule, in der wir uns weiter miteinander
beschäftigen konnten. Wir fanden auch eine, die zu einem großen Teil mit "unseren" Vorstellungen übereinstimmte und wir besuchten Unterordnungskurse und
Dummy - Trainings. Bald führte ich auch als Kursleiter meine eigenen Hundegruppen, wurde jedoch den Eindruck nicht los, dass man Hundekurse auch anders
abhalten könnte und sollte.
Dann erfuhr ich vom internationalen Lehrgang "Hundeerziehung und Verhaltensberatung" bei Heidi und Harald Krisa, den ich im
Juli 2006 abschloss.
Kurz danach durfte ich als Trainerin beim Hunde-Forum mithelfen, wo ich viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Es zeigte sich, dass sich
der Schwerpunkt in der Hundeerziehung immer mehr verschob. Weg von reinem Training, wurden Themen wie Kommunikation, Stressreduktion und artgerechte Beschäftigung
immer wichtiger.
Auch durch den Lehrgang IDBTS mit Sheila Harper, den ich Ende 2009 abschloss, wurde ich bestätigt, dass es im Zusammenleben mit Hunden um mehr als
nur Training geht. Sheila Harper zeigte uns einen ganzheitlichen Weg auf, bei dem es sich um ein enges Zusammenspiel von Gesundheit, Verhalten, Kommunikation und Lernen
handelt.
Ich möchte im Hunde-Forum vor allem die Freude am Zusammenleben mit Hunden vermitteln. Eine vertrauensvolle Beziehung, die auf Respekt basiert und
ohne Gewalt auskommt, sollte das oberste Ziel eines jeden Hundemenschen sein.
Ich lebe mit meinem Mann Robert, Hund Cyril und den 3 Katzen, Pipsi, Cookie &
Lillifee, die seit 2008 und 2009 unsere Familie bereichern, in Wien.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Linz. Die ersten 15 Jahre meines Lebens wurde ich von unserem schwarzen Kater, Karli, begleitet. Er hat mir als geduldiger
Lehrer im Laufe der Jahre gezeigt, wie man sich als Mensch, Tieren gegenüber, zu verhalten hat. Ich war immer wieder beeindruckt von seinem Feingefühl, von der
Art, wie er sich mit uns Menschen verständigt hat. Wie eindeutig er in seiner Kommunikation war und wie einfach und selbstverständlich es erschien. Ich war immer
wieder davon fasziniert wie präzise er in seiner Körpersprache und Mimik war und mit welcher Sicherheit er spüren konnte, wenn es jemandem aus der Familie nicht
gut ging. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre mein Interesse für Mensch-Tier-Interaktion, Kommunikation und Verhaltensforschung.
2003 verließ ich
meine vertraute Umgebung, um in Wien Psychologie zu studieren. Nebenbei besuchte ich verschiedene Lehrgänge und Weiterbildungen, die sich unter anderem mit dem
Thema Mensch-Tier-Interaktion beschäftigten. Durch mein Studium lernte ich viel über menschliches Verhalten, Erleben, Lernen und Kommunizieren. Besonders
faszinierend finde ich jedoch die vielen Bereiche, in denen sich die Verhaltensweisen und Bedürfnisse von Mensch und Tier überlappen. Die Beobachtung dieser
Parallelitäten aber auch Unterschiede begleiten mich seither!
Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne vierbeinigen Begleiter wurde der Wunsch, diesem Dauerentzug
ein Ende zu setzen, immer stärker. Im Jänner 2007, war es dann endlich soweit – mein Mann und ich holten die kleine Aussie-Hündin „Kachina“ in unser Zuhause. In
der Hoffnung, unserer Hündin etwas Gutes zu tun, besuchte ich verschiedene Hundeschulen, fühlten uns aber missverstanden und irgendwie fehl am Platz. Erst
als wir unseren Weg ins Hunde-Forum fanden, schien sich das Blatt zu wenden, und der Besuch in der Hundeschule machte uns beiden plötzlich Spaß. Die
Art wie mit Mensch und Tier umgegangen wird, war mir von Anfang an sehr vertraut und ich merkte, dass wir im Umgang mit Hunden dieselben Ziele verfolgen. Ein
gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander als Basis für erfolgreiches Lernen und Kommunizieren!!!
2008 bis 2009 nahm ich an der International Dog
Training and Behaviour School unter der Leitung von Sheila Harper teil, welche mir in vielerlei Hinsicht neue Wege aufzeigte, und mich in meiner bisherigen
Herangehensweise an die Arbeit mit Hunden bestärkte. Ich freue mich sehr seit Oktober 2009, zum Team des Hunde-Forums zu gehören und gemeinsam die von
Heidrun und Harald Krisa initiierte Idee der gewaltfreien und respektvollen Hundehaltung weiter zu tragen. In der Arbeit mit Hunden lege ich besonderen
Wert auf eine ganzheitliche Herangehensweise, welche - aus psychologischer Sicht - in der Arbeit mit Menschen schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden
ist. Adäquate und kompetente Beratung kann nur dann stattfinden, wenn alle Bedürfnisse, Ziele und Erwartungen von Mensch und Hund berücksichtigt werden.
Seit 2006 ist es Flat-coated Hündin FrouFrou, die mich und meinen Freund täglich zum Lachen bringt – die unser Leben auf den Kopf gestellt hat – im positiven Sinn! Im Junghundealter kamen wir zum Hunde-Forum und freuten uns an einigen Kursen. Es waren nicht nur die zahlreichen neuen Inhalte bzgl. Hundeerziehung, die mir gefallen haben, sondern vor allem der respektvolle Umgang mit Mensch und Hund, der uns von den Trainerinnen entgegen gebracht wurde. Hundehalter zum Nachdenken zu bringen, ihre eigenen Fähigkeiten stärken und die Freude am gemeinsamen Alltag fördern, das sind die Dinge, die mir an der Arbeit mit Mensch und Hund die größte Freude bereiten! Ich freue mich in einem Team arbeiten zu dürfen, welches bemüht ist, sich stets durch Seminare weiterzubilden und in anregenden Diskussionen weiter zu entwickeln. Mein Ziel ist es, die Bedürfnisse von Mensch und Hund zu erkennen, somit mehr Verständnis für deren Verhalten zu haben, um in weiterer Folge einen respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander zu fördern.